Richtwerte des transkutanen Sauerstoffpartialdrucks für 10 Messstellen und ihre Beurteilung.
Gemessen bei 44 °C Sondentemperatur am liegenden, ruhenden Patienten.
| Messstelle | Normwert (mmHg) | Hinweis |
|---|---|---|
| Stirn | 50–65 | Relativ hoher Wert durch gute Durchblutung |
| Brustwand (Thorax) | 50–65 | Vergleichswert zur Extremität |
| Oberarm | 50–60 | |
| Unterarm | 45–55 | |
| Handrücken | 45–55 | |
| Bauchdecke | 45–55 | Nur zu Vergleichszwecken |
| Oberschenkel ventral | 45–55 | |
| Unterschenkel proximal | 40–55 | Nähe Knie |
| Unterschenkel distal | 40–50 | Werte nehmen nach distal meist ab |
| Fußrücken (Dorsum pedis) | 40–50 | Wichtig für die Gefäßdiagnostik |
Orientierung für Durchblutung und Heilungschancen an der Extremität.
Als Grenzwert für eine kritische Ischämie gilt ein tcpO2-Wert unter 30 mmHg am liegenden Patienten. Bei Werten unter 10 mmHg liegt das Amputationsrisiko bei rund 70 %. Bleibt beim Wechsel der Beinposition ein Anstieg des tcpO2-Wertes aus, erhöht das die Sicherheit beim Erkennen einer kritischen Ischämie.
Wie reagiert der tcpO2-Wert, wenn der Patient Sauerstoff einatmet? Die Provokation zeigt, ob das Gewebe Sauerstoff aufnehmen kann.
Zur O2-Provokation →Wir beraten Sie persönlich und stellen Ihnen die Geräte gern in Ihrer Klinik oder Praxis vor.