Optische tcpO2-Sonde mit Sensorfläche
Neue Sondengeneration

Die gesamte Technik im Sondenkopf

Die gesamte optische und elektronische Technik der neuen Sonde sitzt im Sondenkopf. Dadurch ist die Sonde deutlich leichter als frühere Modelle, und es entsteht keine Zugspannung auf der Haut.

Neu ist auch, dass die Sonde nach dem Befestigen auf der Haut noch gedreht werden kann. So lässt sich das Sondenkabel optimal positionieren.

Nummeriert und farbcodiert

Die Sonden sind im Kopf mit den Nummern 1 bis 8 versehen. Das Gerät erkennt die Sondennummer und zeigt sie im Display korrekt an. Das jeweilige Sondenkabel hat die gleiche Farbe wie die Markierung im Kopf und die Anzeige im Gerät.

Eine Verwechslung der Messstellen am Körper ist damit praktisch ausgeschlossen – besonders wichtig bei Mehrfachmessungen mit dem PRÉCISE 8008.

Rückseite der tcpO2-Sonde mit Nummerierung
Messprinzip

Lumineszenzlebensdauer statt Elektrochemie

  1. Die Sonde wird mit einem Fixierring auf der Haut befestigt. Die eingebaute Heizeinheit erwärmt die Haut auf 44 °C.
  2. Der Sauerstoff aus dem Gewebe diffundiert durch die Haut in eine Sensorfolie, in die Markermoleküle (Farbstoffe) eingebettet sind.
  3. Die Folie wird rhythmisch mit Licht einer definierten Wellenlänge beleuchtet. Die Markermoleküle werden angeregt und leuchten selbst.
  4. Erlischt die Lichtquelle, leuchten die Moleküle noch kurz nach. Die Zeit bis zum Erlöschen heißt Lumineszenzlebensdauer.
  5. Sauerstoff löscht dieses Nachleuchten (Lumineszenzlöschung): Je mehr Sauerstoff in der Folie, desto kürzer die Lebensdauer.
  6. Das Sondenmodul misst die Lebensdauer und berechnet daraus den Sauerstoffpartialdruck in mmHg.
Schnittzeichnung der optischen tcpO2-Sonde
Vorteil: Die Lebensdauer ist unabhängig von Lichtintensität, pH-Wert und Salzgehalt der Haut. Elektrolyt, Membran und Vorheizen entfallen.

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